Ein Meisterstück kommt selten allein

Als Angelo (31) und Enrico (32) vor anderthalb Jahren eine Wohngemeinschaft gründeten, existierten nur wenige Einrichtungsgegenstände für die angemietete Dreizimmer-Wohnung in der Leipziger Südvorstadt.

Das Meisterstück des Möbelbauers Kaiser kam ins lichtdurchflutete Eckzimmer mit Erker, alle anderen Teile wurden aus alten Treppen oder Holzabfällen, die als Feuerholz einfach zu schade waren, gebaut. „Das Schuhregal ist erst gestern entstanden“, schmunzelt Holzwurm Angelo, der vier Jahre lang auf Wanderschaft weltweit unterwegs war, sich erst seit kurzem in Leipzig-Mölkau in der eigenen Werkstatt austobt. Auffallend die Hochbettenkonstruktionen aus weiß lackierter Fichte, Brauntöne in vielen Nuancen, ein Tisch aus amerikanischer Eiche und ein Kerzenständer aus Pockholz. Lediglich die Küche mit industriell hergestellten Schränken fällt ein wenig aus vom Gesamtkonzept. Die muss einfach funktional sein, sind sich die beiden Mitbewohner einig.

 

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8 Gedanken zu „Ein Meisterstück kommt selten allein“

  1. Ich mag Holzmöbel. Da sind ein paar sehr schöne Stücke zu sehen.
    Nur bei den Hochbetten bin ich verwundert, dass die mit so wenig Abstützung und Verankerung in der Wand halten. Das wird ja sicher alles berechnet und erprobt sein, aber der Anblick ist zunächst dennoch etwas verunsichernd.

  2. Sehr schön. Ich liebe Holzmöbel. Die strahlen, zumindest nach meinen Geschmack, viel Wärme und Gemütlichkeit aus. Den Schreibtisch mag ich besonders. Klasse finde ich es, wenn die Möbel ohne Schrauben ect.. auskommen. Nur durch diese Zapfenverbindungen(?) gehalten. Einfach nur schön.

  3. Hossa, das sieht wahnsinnig beeindruckend aus!

    Nur das Rennrad – das sollte auch mal gefahren werden … 😉

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