Zwischenstopp im Leipziger Zentrum

Willkommen bei Jenny daheim (Foto: Regina Katzer)

Schöner Leben in der Mitte: Mich hat’s ins Herz der Messestadt verschlagen. 77 Quadratmeter Wohnfläche, modernes Ambiente, schick eingerichtet: Vor zwei Jahren hat es Jennifer und ihren Freund in eine Ende der 1950er Jahre errichtete Wohnanlage in der Leipziger Innenstadt verschlagen. Ich nehme den Fahrstuhl und gleite in die vierte Etage, wo mich ein fantastischer Ausblick erwartet.

Vorzügliche Lage

Es war ein Wohnen auf Zeit. Im Spätherbst wird das Pärchen wieder aufs Land ziehen – auch wegen Sissi und Franz, den beiden Kätzchen. Als sie sich im Jahr 2014 für den Erstbezug der topsanierten Drei-Zimmer-Wohnung in dem Carré entscheiden, hatten sie vor allem die Vorzüge des Innenstadt-Rings im Blick. „Wir sind schnell mal im Zentrum, mit Freunden was essen oder im Kino“, erzählt die 27-Jährige, die seit acht Jahren in der Immobilienbranche tätig ist. Nervige Parkplatz-Suche fällt aus, denn Stellplätze gibt’s im Innenhof. Vorm Haus erstreckt sich ein kleiner grüner Park. Ins Freie lockt aber auch der geräumige Balkon, auf dem sich laue Sommerabende genießen lassen.

Harmonisch Wohnen mit Holz

Da die Zeichen schon auf Abflug stehen, wächst auf ihrem Balkon mit Südwest-Ausrichtung leider nicht mehr viel frisches Grün. Üppige Pflanzen stehen dagegen in der hellen Wohnung. „Wir mögen Holz, das steht für Gemütlichkeit“, plaudert die Angestellte. Kombiniert mit neuem Design, dem grauen Ledersofa und der Bogenlampe, sorgt es für eine angenehme Atmosphäre. Hübscher Hingucker ist auf jeden Fall der Couchtisch auf eisernen Rädern, an dem auch ab und an gegessen wird. Die beiden Bewohner sind motorsportaffin, interessieren sich für heiße Maschinen und röhrende Motoren. In der Abstellkammer haben sie ihre Motorradkluft samt Helmen verstaut. Im Wohnzimmer hängt ein großes Bild in schwarz-weiß, auf dem ein Sportflitzer mit vier Rädern abgebildet ist, fotografiert vor einer Graffiti-Wand in Leipzig.

Entspannung im Traumbad

Im Badezimmer mit einer Badewanne und Dusche mit Glastüren, einem modernen Waschtisch und zwei Oberlichtfenstern zum angrenzenden Schlafzimmer fühle ich mich wie in einem höherklassigen Hotel. Dass in dieser Wohlfühl-Oase jeden Abend gebadet wird, kann ich mir gut vorstellen.


Glänzende Aussichten

Doch auch außerhalb Leipzig lässt es sich entspannen. Vorbei das City-Leben, jetzt geht’s raus in die ländliche Region. Jenny spricht von „Ruhe, Freiheit, Luft und Garten“. Für die beiden nicht das erste Mal. In ihrer letzten Wohnung auf dem Land, wo sich die beiden vor ein paar Jahren schon mal heimisch eingerichtet hatten, werkelte die leidenschaftliche Köchin damals ganz traditionell in einer Holzküche. In ihrer Leipziger Wohnung gab’s dagegen eine Hochglanzküche ganz nach Maß, von der sie sich in Kürze verabschieden muss.

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